Sommerfest

Integrative Begegnungen zwischen Sackhüpfen, Pommes und Regenschauer

Förderprogramm Gemeinwesenarbeit: Zweite Auflage des Kinderfests ein voller Erfolg

Büdingen (red). Ein Dorfplatz – viele Kulturen. Das zweite „Internationale Sommerfest“ in Wolf war am vergangenen Samstag nicht von strahlender Sonne verwöhnt, aber trotz gelegentlicher Regenschauer zählten die Organisatoren rund 180 bis 200 Kinder in einer bunten Mischung aus Einheimischen und Kindern verschiedenster Nationalitäten. Spaß hatten Kinder wie Eltern bei den abwechslungsreichen, kindgerechten Aktionen, bei leckeren Speisen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und beim Plausch miteinander. Es war ein Fest der Begegnungen, bei dem die Menschen offen waren für neue Eindrücke und neue Freundschaften. Grußworte zur Eröffnung übermittelten neben Dr. Udo Stern der Leiter der Ehrenamtsagentur, Bürgermeister Erich Spamer, auch die Erste Stadträtin Henrike Strauch und Heinrich Sperl von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Büdingen.

Offen und ohne Scheu ließen sich die Kinder auf die Spieleaktionen des Familienzentrums Planet Zukunft ein, hier konnten sie sich bei Sackhüpfen oder Eierlauf erproben und am Ende gab es schöne Preise zu gewinnen. An der Torwand tobten sich die Jungen aus. Ein bewegtes Programm bot die Büdinger Gruppe „Jugend lebt Kultur (JuleKu) mit Tanzshoweinlagen, und „KD Merz“ von der Musik- und Kunstschule rührte die Trommeln für und mit den Kindern. Mit Begeisterung setzten sich die kleinen Festbesucher in die Ziegenkutsche der Familie Bär vom Ziegenhof. Da hatten die Helfer des Malteser Hilfsdienstes alle Hände voll zu tun. Denn sie brachten nicht nur die Familien aus der Erstaufnahme nach Wolf, sondern unterstützten die Organisatoren vor und während des Festes aktiv.

Bei so viel Bewegung kommen Hunger und Durst ganz von selbst. Dank den Bürgern aus Wolf und Rosie und Klaus Schwarzhaupt, die Pommes, Bratwurst und Steaks zubereiteten und den Helfern der Ahmadiyya-Gemeinde Büdingen, der Alevitischen Gemeinde aus Düdelsheim und der neuen Organisation „Helping Hands“ mit Lidia Berhane, die leckere ausländische Spezialitäten anboten, musste an diesem Tag keiner hungrig nach Hause gehen. Besonders lecker fanden die Kleinsten natürlich die Waffeln in Tierform, die von Helfern des Familienzentrums frisch gebacken, sofort in den kleinen Mündern landeten. „Ein rundum gelungenes Fest“, fanden alle kleinen und großen Besucher, Helfer und Organisatoren.

 

Organisiert wurde das Fest  von der Ehrenamtsagentur „Aktiv in Büdingen“, vom „Netzwerk neue Nachbarn“ mit Christa und Kurt Stoppel, Corinna Fuchs, Dieter Egner und Jules August Schröder. Unterstützung erhielt das Team außerdem von der evangelischen Kirchengemeinde Wolf, dem Büdinger Bündnis für Demokratie und Vielfalt mit Boris Winter, Lars Henning Merz, Axel Kröll und anderen. Für Notfälle standen das Jugendrotkreuz und die Jugendfeuerwehr Büdingen bereit. Die Basisfinanzierung dieses GWA-Projektes übernahm das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

Hier ein schöner Pressebericht des Kreis-Anzeigers vom 17. August 2017

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Aus dem Steg ist eine Brücke geworden.pd
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Bildergalerie internationales Sommerfest Wolf 12. August 2017

Interkultureller Chortag


Frauenchor Büdingen - Musik und Gesang, nicht nur für die dusche

 

Förderprogramm Gemeinwesenarbeit des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration:  Interkulturelle Veranstaltungen – Frauenchor Büdingen lädt ein zum  Interkulturellen Chortag im Kulturzentrum Oberhof

Büdingen (red). Willkommen, Bienvenue, Welcome hieß es am 27. Mai zur Eröffnung des Interkulturellen Chortags. Eine Open-Air-Veranstaltung, die vom Frauenchor Büdingen organisiert und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration unter dem Projekttitel „Interkulturelle Veranstaltungen“ gefördert wurde. Trotz der ersten Sommerhitze erlebten rund 100 Teilnehmer und Gäste einen herrlichen Sommertag voller Musik, Gesang und guter Laune.

Nicht nur gemeinsames Singen stand auf dem Programm, sondern richtig harte Arbeit. Denn in drei Workshops konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse im Chorgesang und das eigene Stimmvolumen voranbringen. Hierzu hatte der Frauenchor gleich drei professionelle Dozenten eingeladen. Bei Katharina Padrok, seit Mai 2015 Dirigentin und Leiterin des Frauenchors, lag der Fokus auf der Stimmbildung. Durch spezielle Gesangs-, Körper- und Atemübungen lernten die Teilnehmer das Potential ihrer Stimme auszuschöpfen. „Es war eine tolle lockere Atmosphäre.  Stimmbildungsübungen muten ja manchmal etwas komisch an, daher war es sehr lustig und wir haben viel gelacht“, berichtete Padrok.  Um Spirituals ging es im Workshop von Britta Wagenhäuser, sie leitet seit 2015 zwei gemischte Chöre und einen Frauenchor der Chorgemeinschaft Ginsheim-Gustavsburg.

Das große Interesse von rund 30 Teilnehmern fand der Workshop von Patrick Schauermann, offenbar waren seine Pop-Chor-Arrangements sehr attraktiv. Schauermann ist seit 2016 Kreischorleiter im Sängerkreis Büdingen und leitet zahlreiche Chöre mit dem Schwerpunkt Rock und Pop. Mitgebracht hatte Schauermann an diesem Tag  die vier Herren vom  Chor „mannAmannA“, die A-capella frech interpretierte Volkslieder servierten, und den frischgegründeten Chor „Young Vocals“ aus Wolferborn,  der mit Gesang und guter Laune begeisterte.

Am Ende der Workshop-Phase präsentierten die rund 70 Teilnehmer ihre wohlklingenden Gesangsstimmen. Als Gastchor bezauberten auch die „Vocaladies“ aus Wolf mit musikalischen Beiträgen.

Gemeinsam im Kanon singend beschlossen Teilnehmer wie Gäste den klingenden Nachmittag. Sehr zufrieden mit dem Tag der Stimme waren auch die Organisatoren Renate Schroth, Katharina Padrok, Heike Redling und Alexandra Rinösl. „Alles hat wunderbar geklappt, es war ein herrlicher Tag in der trotz Hitze angenehm frischen Atmosphäre des Oberhofs“, betonte Schroth.  Nur eine kleines Wölkchen trübte die ansonsten gute Stimmung: „Obwohl das Liedgut unseres Interkulturellen Chortags besonders auch auf unsere Neuen Nachbarn abgestimmt war, und wir im Vorfeld zahllose Flyer in den Gemeinschaftsunterkünften, der Büdinger Erstaufnahme und den Treffpunkten verteilten, lag die Resonanz seitens der Neuen Nachbarn weit unter unseren Erwartungen“, so Schroth. Beim nächsten Mal werde man versuchen, einen anderen Zugang zu ihnen zu finden. Wer Spaß an Musik und Gesang habe, aber sich bisher nur unter der Dusche zu singen traut, sei jederzeit herzlich willkommen, bei den Chorproben montags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Sälchen des Oberhofs herein zu schnuppern.

BU Foto Krinke/Stadt Büdingen

 

Die „Young Vocals“  steckten alle mit ihrer Begeisterung zum Singen an. Links Dirigentin Katharina Padrok

Presse



Interkulturelle Veranstaltungen 2016

Projekt "Internationales Kinderfest Wolf"


Vorurteile? Nein danke!  - Kinder geben Rassismus keine Chance

 

13. August 2016 - Erstes Internationales Kinderfest in Wolf: Eine Initiative der Ehrenamtsagentur „Aktiv in Büdingen“, unterstützt vom Hessischen Sozialministerium, vielen Vereinen und Akteuren

Herkunft, Hautfarbe, Sprache? Kleinkinder stehen dem Fremden völlig wertefrei gegenüber. Aussehen oder Herkunft ist egal, Hauptsache man kann gut miteinander spielen. Deutlich zu erkennen war diese „angeborene Toleranz“  jetzt beim „Internationalen Kinderfest“ auf dem Mehrgenerationenplatz in Wolf.

Ob weiß, braun oder schwarz, an diesem Samstag hatten rund 300 Kinder vieler verschiedener Nationen ihren Spaß. Zur Premiere eingeladen hatte die Büdinger Ehrenamtsagentur, finanziert wurde das Fest aus der Projektförderung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Aber auch verschiedene Vereine und Organisationen hatten das Fest unterstützt. So konnten die Kinder beim Büdinger Roten Kreuz lernen, wie man Erste Hilfe leistet und das Pflaster richtig auf den verletzten Finger klebt. Bei der Freiwilligen Feuerwehr übten sich schon die Kleinsten mit großem Interesse in der Brandbekämpfung. Bei den Ziegenkutschern Ludwig Bär und Anja Reifegerste war den ganzen Nachmittag Hochbetrieb, denn die Ziegenkutschen-Rundfahrten waren bei den Kindern der Renner. Währenddessen sorgten die Büdinger Arbeiterwohlfahrt und der Malteser Hilfsdienst mit Bus-Shuttles dafür, dass auch die Familien aus der Büdinger Erstaufnahmeeinrichtung und aus den Stadtteilen an dem Fest teilnehmen konnten. Mit unermüdlichem Einsatz besonders verdient gemacht hatten sich Bertold Keiber, Gregor Hübner und rund 30 Mitstreiter, die das Fest mit viel Herzblut organisiert und möglich gemacht hatten.

Bürgermeister Erich Spamer und die Erste Stadträtin Henrike Strauch hießen die Familien willkommen. Der Vorsitzende der Ehrenamtsagentur „Aktiv in Büdingen“, Dr. Udo Stern betonte, dass bürgerliches Engagement eine Garantie für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit sei.

 

Wie Recht er hatte, konnte man an den Kindern erkennen, spielerisch entdeckten sie einander, überwanden Sprachgrenzen und alle Kulturunterschiede – sie waren einfach nur Kind und hatten beim Toben  den ganzen Nachmittag großen Spaß. 

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