Kulturvielfalt trifft Naturreichtum

Vom Apfel am Baum zum „Eine Welt-Saft im Glas“ Aktionstag auf der Streuobstwiese

Förderverein Wildpark e.V. lädt Neubürger und Flüchtlingsfamilien zum Apfelpflücken und Keltern auf der Kreutzerwiese ein 

Büdingen (red). Eine schöne Gelegenheit zum Kennenlernen der neuen Heimat bot jetzt der Förderverein Wildpark e.V. rund 22 Neubürgern und Flüchtlingen auf der Streuobstwiese im TraumWald. Im Rahmen des Gemeinwesenarbeits-projekts des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration “Kulturvielfalt trifft Naturreichtum“ erlebten sie die Apfelernte und das Keltern, den Weg des Apfels zum Saft.

Elf Mitglieder des Fördervereins, darunter Frontmann Wolfgang Rullmann mit Wolfgang Lorenz und Hubert Tomec,  hatten die Aktion vorbereitet, unterstützt wurde sie vom Vorsitzenden Peter Kraus und  den Vertretern des Malteser-Hilfsdienstes André Garske und Isidro Perez. Die Projektleiterin und Umweltpädagogin Barbara Georg-Norgall gab eine kurze Einführung in englischer Sprache, die von einem Gast ins Arabische übersetzt wurde. Dann machten sich die Teilnehmer an das Ernten, Waschen, Musen und Pressen der Äpfel. Besonders die kleinen Teilnehmer hatten großen Spaß am Auflesen der Äpfel und staunten mit großen Augen, als beim Keltern endlich der leckere, süße Apfelsaft aus der Presse floss. Abgefüllt in Flaschen durfte sich jeder Teilnehmer den selbstgepressten Apfelsaft mit nach Hause nehmen. Schon bald duftete es über die ganze Kreutzerwiese nach Apfelflammkuchen, für deren Zubereitung extra ein Holzofen herangeschafft worden war. Alle Teilnehmer waren mit Feuereifer dabei und auch wenn nicht jeder verstand, was gesprochen wurde, konnte man sich doch durch Zeigen, Vor- und Mitmachen verständigen. Ein Apfel-Schäl-Spiel, bei dem es darauf ankam, eine möglichst lange Schalenschlange vom Apfel abzulösen, und das Armbrustschießen für Kinder rundeten den Spaß ab.

„Durch  Sinneserfahrungen, interaktive Spiele, Kreativität und Mittun vermitteln wir den unterschiedlichen Kulturen die Kenntnisse vom Zusammenwirken von Naturschutz sowie  die Nutzung und das Kennenlernen der regionalen Produkte“, so Georg-Norgall. Mithilfe von Identifikation mit der Natur der neuen Heimat wolle man den Sinn für die Umwelt wecken, Ängste abbauen insbesondere in der Begegnung mit der noch fremden Natur.

 

Der Förderverein Wildpark e.V. Büdingen kümmert sich um die Entwicklung und den Erhalt des TraumWalds mit seinen Erholungseinrichtungen, zu dem auch die Streuobstwiese gehört. Praktischer Naturschutz ist ebenfalls fester Bestandteil der Arbeit. Nächstes Jahr feiert der Verein sein 20-jähriges Bestehen und freut sich über weitere Mitglieder oder ehrenamtliche Mitstreiter. Interessierte erhalten weitere Informationen unter Tel. 06042 884 119.


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